Das Trio „Matrioska Dreamteam“ eröffnet mit unkonventioneller Besetzung und Rock-Attitüde das Festival. Ihre Musik groovt und bleibt trotz aller musikalischer Finesse durchaus eingängig.
Das international besetzte Quartett „DACH“ bietet zeitgenössisch-kreativen Jazz im allerbesten Sinne. Ihre Musik oszilliert zwischen komponierten und formbezogenen, improvisierten Passagen und wird durch vier starke Individuen geprägt.
Vom Klesmer sind bei „Nifty's“ nur noch Melodiefragmente übriggeblieben. Die Songs wechseln zwischen Hard-Core, Polka und Surf-Rock, dabei bleibt aber immer noch Raum für Improvisation.
„Hiroi“ bedeutet „weit“ und beschreibt die Stimmung, die Michiru Ripplinger in seinen Kompositionen transportieren will. Stilistisch wird diese Weite abseits von Modern Jazz durch den einen oder anderen Ausflug ins Singer/Songwriter Genre und Rockelemente ausgelebt. „Memplex“ feiert nach längerer Pause eine wundersame Auferstehung. Musikalisch changiert das vielseitige Quintett zwischen Modern Jazz und Art-Pop und kreiert dabei Songs die bisweilen an Soundtracks imaginärer Filme erinnert. „Mermaid & Seafruit“ beschreibt sich selbstlapidar mit „spitting and raving polish/austrian duo // we're against racism and intolerance“. Dunkle Pop-Hymnen blitzen kurz auf, werden aber sofort wieder durch harte konfuse Beats gebrochen.