Para

L1041939

Elena Kakaliagou: Horn, Stimme
Ingrid Schmoliner: Klavier, Stimme
Thomas Stempokowski: Kontrabass

Das PARA Trio , welches sich aus Ingrid Schmoliner (Klavier_Stimme), Elena Kakaliagou (Horn_Stimme) und Thomas Stempokowski (Kontrabass) zusammensetzt, bietet aus der Perspektive der experimentellen Klangsprache einen elaborierten – ästhetischen Zugang, der seinen Ursprung in der zeitgenössischen spontanen Komposition festlegt.
Hier äußern sich die Einflüsse des Jazz nur als ein miteinbezogenes Privileg der Improvisation, insofern, dass die Konventionen des Genres verlagert werden, um eine Behandlung des Tones in den Mittelpunkt zu heben als Etwas, das weit über der Melodie, Harmonie und Interpretation hinaus Sinn ergibt.
In ihrer Klangästhetik werden die intime Kargheit der Kammermusik, eine Reduktion der Kompositionselemente wie im Minimalismus, der Drang die traditionellen Grenzen der Harmonie zu überschreiten in der Art der Zwölftonmusik, ein gewisses Hinterfragen der Werte der Musik selbst und der Natur des impliziten Klanges der Aleatorik (denken wir an John Cage) und im Wesentlichen der Forschercharakter, der den musikalischen Fortschritt dieser Zeit kennzeichnet, miteinander verbunden. …“
Sergio Picirilli (El Intruso)

„… They play in a minimal improvisation vein although the sparse sounds they produce are
unusually loud and bold from the form, almost as if magnified…“
Kurt Gottschalk (The New York City Jazz Record)