2. Tag – 13. Oktober 2018

Little Rosies Kindergarten

Listen Closely (c) Hans Klestorfer

Anna Anderluh, Anna Widauer – Gesang
Florian Sighartner – Violine
Matteo Haitzmann – Violine
Clemens Sainitzer – Cello
Lisa Hofmaninger – Sopransaxphon, Bassklarinette
Werner Zangerle – Tenorsaxophon
Robert Schröck – Baritonsaxophon
Johannes Bankl – Trompete
Lukas Leitner – Piano/Synthesizer
Helmut Mühlbacher – Gitarre
Philipp Kienberger – E-Bass
Judith Schwarz – Schlagzeug

Little Rosies‘ Kindergarten ist 13-köpfiges Kollektiv aus Wien. Auf ihrem gleichnamigen Debut-Album versuchen sie neuartige und fremde Pfade zu beschreiten. In ihren weit greifenden Stücken, die sich in stetig steigernden Bögen von minimalistisch bis großformatig, von leise bis laut, von geradlinig bis vertrackt, von einfühlsam sanft bis lautstark und energiereich, von melodiebetont bis experimentell entwickeln, erzeugt die höchst eigenwillige Bigband einzigartige musikalischen Schwingungen zwischen Freeejazz, Rock und Kammermusik. Ein mitreißender zwischen allen Stühlen angesiedelter Sound, so fremd wie faszinierend, entfaltet sich, dessen Sog man sich nur schwer entziehen kann und der auf vielschichti-
ge und spannungsgeladene Weise in unterschiedlichsten Intensitäten und Stimmungen Geschichten erzählt.

Klangzeugorchester

Klangzeug Orchester (c) Alexander Gotter


Lisa Hofmaninger: Reeds
Lukas Leitner: Piano
Judith Ferstl: Bass
Sebastian Simsa: Drums

Die MusikerInnen des Quartetts tragen sich in perfekter gegenseitiger Ergänzung – sowohl musikalisch-spielerisch, also auch kompositorisch – durch gemeinsam bearbeitete und erforschte Kompositionen aller vier Bandmitglieder. Dem wohl kleinsten Orchester der Welt gelingt es, die Vielseitigkeit und den Abwechslungsreichtum der unterschiedlichen Stücke in ein rundes Gesamtbild einzupassen, ohne dabei vor erfrischend Unerwartetem zurückzuschrecken und den roten Faden außer Acht zu lassen.

Die CD-Präsentation am 13. Oktober im Brick 5 im Rahmen des hoerthoert – Festivals des Labels „Listen Closely“ bietet die Gelegenheit diese spannende Formation endlich wieder live in Wien hören zu können!

“Das Sanfte, Verträumte und auf wunderbar melancholische Weise unter die Haut Gehende wird von dem Vierergespann ebenso zu Gehör gebracht, wie das befreit Losgelöste, rhythmisch Vertrackte, Experimentelle und das jeder musikalischen Einengung entgegengesetzt spontan Improvisierte”.

(Michael Ternai)

Duo 4675



Astrid Wiesinger: Reeds
Beate Wiesinger: Bass

Musik als Analogie zur Dualität einer Geschwisterschaft oder zweier in ihrer Funktion diametraler Instrumente – Saxophon & Bass. Die Ebenen von Kongruenz & Synchronizität im Klang werden genauso herausgearbeitet, wie deren Kontrast, deren „Ausschließlichkeit“ in Dynamik und Rolle. Musik als „stehende Verdichtung“, Musik in Form einer Serienschaltung von epigrammatischen Themen. Pars pro toto – totum pro parte; in unserem Fall: duo partes – zwei Teile, die für das Ganze stehen und ein Ganzes, das zwei Pole auszudrücken vermag.